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Die Pins des Mikrocontrollers

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Die Anschlussbelegung eines Mikrocontrollers bietet einen ersten Eindruck seiner Möglichkeiten. Als Beispiel werden hier die Anschlusspins des AT90S8515 von Atmel vorgestellt.

Anschlusspins des AT90S8515VCC: Betriebsspannungsanschluss

GND: Masseanschluss

RESET: Ein logischer 0-Pegel am Reset-Pin setzt den Mikrocontroller in einen definierten Ausgangszustand zurück. (Ein Strich über einer Pin-Bezeichnung bedeutet, dass die entsprechende Funktion durch einen Spannungspegel aktiviert wird, der einer logischen Null entspricht.)

ICP: Durch ein Signal kann der momentane Zählerstand eines internen Zählers verarbeitet werden.

OC1B: Liefert im Zusammenhang mit internen Zählern eine zu programmierende Signalfolge, z.B. eine sog. pulsweitenmodulierte Signalfolge zur Ansteuerung eines Gleichstrommotors.

ALE: Wird im Zusammenhang mit dem Adress/Daten-Bus an Port A (PA0-PA7) zur Ansteuerung eines externen Speicherbausteins verwendet.

XTAL1, XTAL2: Anschlüsse für einen Schwing-Quartz oder keramischen Resonator, der zusammen mit dem internen Oszillator den Systemtakt erzeugt. XTAL1 kann auch als Eingang für ein externes Taktsignal dienen.

Port A, B, C, D: Ein-/Ausgabe-Ports, deren Pins PA0-PA7, PB0-PB7, PC0-PC7, PD0-PD7 einzeln als Ein- oder Ausgang für Daten oder Signale konfiguriert werden können.

Port A kann zudem zeitlich versetzt (gemultiplext) als Adress- und Daten-Bus für einen externen Speicherbaustein (RAM) betrieben werden. Über Port C kann in diesem Fall das höherwertige Adress-Byte ausgegeben werden.

Den Pins der anderen Ports können ebenfalls Sonderfunktionen zugeordnet werden:

T0, T1: Eingänge für Zählimpulse.

AIN0, AIN1: Der Analogkomparator vergleicht die Eingangsspannungen an den beiden Pins und kann je nach Konfiguration und Verhalten der Spannungen einen Interrupt auslösen, um darauf zu reagieren.

SS, MOSI, MISO, SCK: Das serielle periphere Interface (SPI) dient zum Datenaustausch mit externen Einheiten wie z.B. einem Sensor oder Anzeige-Modul (soweit sie diese Schnittstelle unterstützen). Insbesondere wird es zur seriellen Programmierung des Mikrocontrollers direkt in der jeweiligen elektronischen Schaltung verwendet.

RxD, TxD: Empfangs- und Sende-Pins der seriellen Schnittstelle.

INT0, INT1: Eingänge für Interrupt-Anforderungen.

OC1A: entspricht OC1B

WR, RD: Schreib-/Lese-Signale steuern externen Speicher.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Dezember 2009 um 18:56 Uhr  

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